5. Wo sollte Brennholz gelagert werden?
Grundsätzlich erfüllt der optimale Lagerplatz für Brennholz diese drei Voraussetzungen:
- Er ist trocken und im Idealfall sonnig.
- Er bietet Schutz vor Witterungseinflüssen.
- Er ist gut belüftet.
Ein guter Platz, um Brennholz im Garten zu lagern, ist direkt am Haus. Als ideal empfiehlt sich eine nach Süden ausgerichtete Hauswand unter einem großzügigen Dachüberstand. Für eine optimale Luftzirkulation stapelst du das Holz mit fünf bis zehn Zentimetern Abstand zur Hauswand.
Während des Trocknungsprozesses gut aufgehoben ist Brennholz
beispielsweise auch unter dem Schleppdach eines Gartenhauses. Eine traditionelle Art, im Garten Brennholz zu lagern, ist eine sogenannte „Holzmiete“. Dabei werden die Holzscheite in einer freien Konstruktion zu einem Zylinder aufgeschichtet, der sich nach oben hin verjüngt.
Um in jeder Heizperiode ausreichend trockenes Holz zur Verfügung zu haben, solltest du beständig Holz für ein bis zwei Jahre einlagern und dabei unbedingt diese Tipps berücksichtigen:
Unabhängig von der Lagervariante benötigst du eine Basis aus Kanthölzern, Europaletten oder Steinen: So verhinderst du, dass das Holz vom Boden her Feuchtigkeit zieht. Die Überdachung, die das Brennholz vor der Witterung schützt, muss luftdurchlässig sein. Unter einer Plastikplane o. ä. kann die Feuchtigkeit nicht entweichen und das Risiko für Schimmelbildung ist groß. Verwende stattdessen besser ein Wellblech.
Im Schuppen oder in der Garage solltest du Brennholz lagern, das schon einige Zeit vorgetrocknet wurde. In geschlossenen Räumen ist die Luftzirkulation sehr gering und es kommt ebenfalls häufig zur Schimmelbildung und Fäulnis. Dadurch sinkt nicht nur der Heizwert des Holzes, sondern es können auch nachhaltige Schäden an der
Bausubstanz entstehen.